Jochen Schuppien-Gedächtniscup 2010 Senioren spielen die Sieger in Asbach aus
Knapp 50 Teilnehmer fanden sich vom 10.-12. September in Asbach auf unserer Anlage ein um die Sieger im 2. Jochen Schuppien-Gedächtniscups zu ermitteln. Dies hohe Teilnehmerzahl sprengte die Kapazitäten unserer Anlage, so dass für einige Spiele auf die Anlage des befreundeten TC Flammersfeld ausgewichen wurde.
Besonders hochkarätig besetzt war die Konkurrenz der Herren 30+. Aktive u.a. aus Hamburg, Bad Neuenahr, Mainz, Lahnstein und Altenkirchen ermittelten hier ihren Sieger. Etwas überraschend spielte sich dabei Sven Gräper aus Lahnstein bis in Halbfinale vor. Nachdem er mit Florian Piatek und Ken Marx zwei Asbacher aus dem Feld warf, musste er sich in der Vorschlussrunde allerdings dem höher eingestuften Michael Huckels in zwei Sätzen klar geschlagen geben. In der oberen Hälfte des Feldes spielten die Nummer 1 Sascha Hecken (Bad Neuenahr) und Heiko Jüngerich (Neitersen) den zweiten Finalteilnehmer aus. Beide hatten in ihren ersten Partien nur wenig Mühe. Im direkten Gegenüber setzte sich Hecken nach anfänglichen Problemen in zwei Sätzen durch. Tolles Tennis gab es im Finale zu sehen. Allerdings fast immer mit dem besseren Ende für Hecken. Mit 6:0/ 6:0 setzte er sich durch und konnte seinen Siegercheck in Empfang nehmen. In der Nebenrunde sicherte sich der Hamburger Olaf Drinkuth den Titel. Im Finale setzte er sich gegen den Asbacher Ken Marx klar durch. Im mit 25 Teilnehmern größten Feld der Herren 50+ musste in der 1. Runde der an Nummer 2 gesetzte Armin Müller aus Steimel durch die Niederlage gegen Norbert Wilhelmi (SV Hillscheid) überraschend den Weg in die Nebenrunde antreten. Dadurch war für den an Nummer 6 gesetzten Hartmut Bartels (TC Flammersfeld) der Weg ins Finale frei. Nach dem Sieg über Wilhelmi im Matchtiebreak profitierte er im Halbfinale von der verletzungsbedingten Aufgabe der Nummer 3 Ottmar Zabel. Im Finale wartete der Steimeler und Nummer 1 der Setzliste Werner Müller. Müller schaltete dabei mit Willi Kurtenbach und Dietrich Pohl in den Runden zuvor zwei Asbacher aus. Im Endspiel musste er allerdings Bartels den Vortritt lassen. Mit 6:4/ 6:4 konnte sich der Flammersfelder in die Siegerliste eintragen. Damit tritt er die Nachfolge seines Mannschaftskollegen und Vorjahressiegers Karl-Peter Jäckle an. Zum Trost für seine Erstrundenniederlage konnte sich Armin Müller den Titel in der Nebenrunde sichern. Ohne Satzverlust gewann er seine Spiele. Auch Finalgegner Klaus Schneider aus Altenkirchen musste schließlich zum Sieg gratulieren. Leider gering besetzt waren die Konkurrenzen der Damen 30 und Damen 50. In Gruppenspielen ermittelten sie ihre Sieger. Bei den Damen 30 sicherte sich die Asbacherin Anke Müller den Titel. In die Siegerliste der Damen 50 trug sich die Vettelschoßerin Vera Strauch ein. Alle Teilnehmer waren von der angenehmen und lockeren Atmosphäre sehr angetan. Für die fairen Spiele dankt der TC Asbach allen Teilnehmern.
Der Dank gilt auch den Sponsoren der Veranstaltung: Fa. Klossok&Eulenbach, Fa. Teddington und der Sparkasse Asbach.